Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Oppermann, Christian Heinrich: An Chlorinde
#1
Christian Heinrich Oppermann
1771 - 1831


An Chlorinde

Wie Gestirn' in weiter Ferne
Am azurnen Himmelsbogen,
Schimmern freundlich, mir gewogen,
Deiner Augen helle Sterne.

Und zu ihnen hingezogen,
Weil' in ihrem Glanz ich gerne,
Daß ich liebend Liebe lerne,
Wie Unsterbliche sie pflogen.

Doch sie glänzen auf und schwinden,
Wandelsterne mir noch immer,
Kann nicht Treue fest sie binden.

Darum laßt in euerm Schimmer
Mich allein nur Liebe finden,
Wandelsterne! Wandert nimmer!


.
Der Anspruch ihn auszudrücken, schärft auch den Eindruck.
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste
Forenfarbe auswählen: